HistoriaMP - Pipeline Graph v3
Attempts · Reuse-Invalidierung · Terminierung · partielle Akzeptanz
Prozessschritt
Gate / Entscheidung
Fan-out-Zweig
Audit
Re-Entry → neuer Attempt
Querschnittsregel
Grundsatz v3
Kein linearer Reader. Pro Attempt entsteht ein azyklischer Artifact DAG. Korrekturen erzeugen neue Attempts, keine Zyklen.
Reuse nur mit Frische. Wiederverwendung zwischen Attempts ist erlaubt, wenn der
upstream_subgraph_hash unverändert ist oder explizit revalidiert wurde.Gates müssen terminieren. Automatische Rückläufe brauchen Loop-Bounds und Terminalzustände. Neuer Attempt nur mit
changed_inputs.Negativbefund ist Befund.
no_reading_possible ist ein legitimes, voll provenienz-belegtes Ergebnis.LMM = auditierbar, nicht reproduzierbar. Jede rohe Modellantwort wird als unveränderliches Artefakt gespeichert.
Review ist Evidenz, nicht Wahrheit. Menschliche Entscheidungen sind dokumentiert, fehlbar und stichprobenartig doppelt prüfbar.
Die HistoriaMP-Pipeline beschreibt keinen linearen Reader, sondern einen kontrollierten Attempt- und Artefakt-DAG. Jeder Schritt muss Bildgrundlage, Koordinatenraum, Modellinput, Unsicherheit, Review-Status und Provenienz nachvollziehbar erhalten.
- Attempts erzeugen neue, prüfbare Artefaktstände statt zyklischer Korrekturen.
- Reuse ist nur erlaubt, wenn der Upstream-Subgraph unverändert oder revalidiert ist.
- Review, Audit, Claim Checking und Terminalzustände verhindern glatte, unbelegte Lesungen.
